Experten für Deutschland

Wir brauchen qualifizierte Leute, die bei uns arbeiten.

Die heimische Wirtschaft sucht in vielen Berufen nach qualifizierten Fachkräften.

Die Bundesregierung hat dazu eine umfassende Leitet Herunterladen der Datei einFachkräftestrategie vorgelegt, an der wir jetzt im Parlament arbeiten. Sie konzentriert sich vor Allem auf zwei Aspekte: Auf die Hebung unseren heimischen  Potential von Arbeitskräften und auf bessere Möglichkeiten Fachkräfte von außerhalb anzuwerben.

Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz werden wir dafür sorgen, dass wir Fachkräfte aus sogenannten Drittstaaten in Deutschland zu beschäftigen. Als Berichterstatterin meiner Fraktion für das Gesetz im Ausschuss Arbeit und Soziales habe ich persönlich viele Gespräche und Verhandlungen geführt, damit wir ein gutes Ergebnis bekommen. Es ist notwendig, auch Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern einfacher und schneller zum Arbeiten oder zur Ausbildung nach Deutschland zu holen. Dafür nennen wir in dem Gesetz klare Kriterien, nach denen Ausländer aus Nicht-EU-Ländern nach Deutschland kommen dürfen.

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz vor, das der Bundestag am 7. Juni 2019 mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD beschlossen hat. Ziel des Gesetzes ist es, dem Mangel an Fachkräften in Deutschland entgegenzuwirken und auf diese Weise den Wirtschaftsstandort zu stärken.

Konkret heißt das:

Bei Fachkräften mit anerkannter Qualifikation und einem deutschen Arbeitsvertrag wird auf die bisher vorgeschriebene Vorrangprüfung (unter anderem zugunsten von Deutschen und anderen EU-Bürgern) verzichtet. Unter „Fachkräften“ versteht das Gesetz sowohl Hochschulabsolventen als auch Beschäftigte mit qualifizierter (mindestens zweijähriger) Berufsausbildung. Künftig können in jeder Branche Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung zuwandern; die bisherige Begrenzung auf Mangelberufe fällt weg.

IT-Kräfte mit dreijähriger Berufserfahrung und einem Jobangebot mit einem Monatsgehalt von mindestens 4.020 Euro brutto dürfen in Zukunft auch ohne formalen Abschluss nach Deutschland kommen.

Wenn sie angemessen Deutsch sprechen, erhalten künftig auch Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung die Möglichkeit, zur Suche eines Arbeitsplatzes für sechs Monate nach Deutschland zu kommen. Ihr Lebensunterhalt muss für diesen Zeitraum gesichert sein, ein Anspruch auf Sozialleistungen besteht nicht. Finden sie innerhalb des halben Jahres keinen Arbeitsplatz, müssen sie das Land wieder verlassen.

Absolventen deutscher Auslandsschulen und Ausländer, die eine Berechtigung zum Studium in Deutschland oder in ihrem Herkunftsland besitzen, in Zukunft für sechs Monate zur Suche eines Ausbildungsplatzes nach Deutschland kommen. Möglich ist dies allerdings nur, wenn wiederum ihr Lebensunterhalt gesichert ist, sie über gute deutsche Sprachkenntnisse verfügen und jünger als 25 Jahre alt sind.

Auch ein "Nachbessern" ausländischer Abschlüsse soll einfacher werden. Die Möglichkeiten, nach Deutschland zu kommen, um die Anerkennung der beruflichen Qualifikationen zu vervollständigen, werden verbessert.

Zur Reduzierung der bürokratischen Hürden wird ein beschleunigtes Fachkräfteverfahren eingeführt und den Bundesländern aufgegeben, zentrale Ausländerbehörden für die Fachkräfteeinwanderung einzurichten.

Um eine Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme auszuschließen, dürfen Zuwanderer, die 45 Jahre alt oder älter sind, nur im Falle eines Jobangebots mit einem Monatsgehalt von mindestens 3.685 Euro brutto oder unter Nachweis einer angemessenen Altersversorgung zuwandern.

 

Das sind die nächsten Schritte

Mit dem Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung betreten wir in vielen Bereichen Neuland, darum werden wir die Wirksamkeit unserer Maßnahmen engmaschig überprüfen. Die Unionsfraktion wird die Wirkung des Gesetzes genau beobachten.

Wir müssen für eine kluge und effiziente Umsetzung des Gesetzes sorgen. Dafür muss die Personalausstattung und räumlichen Kapazitäten in unseren Botschaften und Konsulaten verbessert werden Es ist wichtig, dass die Verfahrensabläufe optimiert werden und die zu uns kommenden Fachkräfte bei der Integration in Betrieb und Gesellschaft Unterstützung finden.

Außerdem haben wir die Bundesregierung mit einem Entschließungsantrag aufgefordert, ein verbessertes Auslandsmarketing zu entwickeln. Geplant sind gezielte Werbemaßnahmen gemeinsam mit der Wirtschaft, eine Beschleunigung der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse und mehr Angebote von Deutsch-Kursen im Ausland.

Eine Zusammenfassung zum Thema gibt es Leitet Herunterladen der Datei einhier.

Das heimisches Potential heben

In der Fachzeitschrift der Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e. V. antworte ich in Öffnet externen Link in neuem Fenstermeiner Replik auf den ArtikelÖffnet externen Link in neuem Fenster "Übergang in Ungewissheit" darauf, was ist nötig ist, um unser inländisches Potential besser zu heben.


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In meiner Arbeit als Bundestagsabgeordnete ist es mir besonders wichtig, Politik und Wirtschaft miteinander zu verbinden. Meine Erfahrung als Unternehmerin hilft mir auch, Netzwerke aufzubauen, die ich zum Wohle meines Wahlkreises nutzen kann.