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Lezius: Kein junger Mensch darf verloren gehen

Es gibt sie auch im Naheland, junge Menschen, die durch alle soziale Raster fallen. „Wir dürfen diese jungen Leute nicht verloren geben“, betont die heimische Bundestagsabgeordnete Antje Lezius. „Trotz eines sehr breiten Angebots an Instrumenten der Arbeitsförderung, an Eingliederungsleistungen und sozialpädagogischen Hilfen für sozial benachteiligte und individuell beeinträchtige junge Menschen gelingt es bisher nicht, alle zu erreichen. Daher intensiviert die Bundesregierung nun die Hilfsmittel“, berichtet die Abgeordnete von der Nahe.

Durch Aufnahme in den Leistungskatalog des Sozialgesetzbuches will die große Koalition gezielt zusätzliche Hilfe ermöglichen, die junge Menschen in einer schwierigen Lebenslage unterstützt und sie (zurück) auf den Weg in Bildungsprozesse, Maßnahmen der Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit holt. Dabei soll auch die Fachberatung der Jobcenter durch die Sozialpartner gestärkt werden. Integrationsbetriebe sollen für weitere Gruppen behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen geöffnet werden. „Für langzeitarbeitslose schwerbehinderte und psychisch kranke Menschen fehlte bislang ein wirksames Angebot“, so Lezius, die als Mitglied im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales mit an dem Gesetz feilt.

Die Zuwendungen sollen für Projekte gewährt werden, die mit Hilfe zusätzlicher Betreuungs- und Unterstützungsleistungen für die Zielgruppe die Eingliederung in Bildungsprozesse, Leistungen der aktiven Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit erleichtern und den Übergang in den weiteren Entwicklungsprozess durch eine kontinuierliche und verlässliche Begleitung und Unterstützung sicherstellen. „Es gibt schwierige Fälle – das weiß ich aus meiner eigenen Zeit als Arbeitgeberin mit Auszubildenden – aber es darf keine verlorenen Fälle geben“, unterstreicht die CDU-Politikerin.