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Bundestagsabgeordnete Antje Lezius zu Besuch am Standort Idar-Oberstein

Oberst Koolman, Leiter des Ausbildungsbereichs Streitkräfte/ gemeinsame Taktische Feuerunterstützung/Indirektes Feuer (AusbBerSTF/IndirF) und General der Artillerie, begrüßte die heimische Bundestagsabgeordnete Antje Lezius zu einem Rundgang und Gespräch in der Artillerieschule.

Gleich zu Beginn ihres vollen Programmes stand der Eintrag ins Gästebuch des Ausbildungsbereichs. Danach ging es jedoch gleich weiter: Eine kurze Einführung in den Standort, die dort stationierten Verbände und Dienststellen, die tägliche Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen, vor denen die Soldatinnen und Soldaten, aber auch die zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen, standen als nächstes auf dem Plan. Es folgte ein Lagevortrag zur Unterrichtung, in der Bundeswehr auch kurz LVU genannt. Auch die angestrebte Weiterentwicklung des Ausbildungsbereichs zu einer internationalen Ausbildungseinrichtung wurde thematisiert, ebenso wie die zukünftige Stationierung am Standort Idar-Oberstein. Insbesondere das Schicksal der zurzeit durch das Artillerielehrbataillon 345 genutzten Klotzbergkaserne, liegt der Abgeordneten am Herzen: „Ich konnte mich heute selbst davon überzeugen, dass die Gebäude in einem Top-Zustand sind. Dank der guten internationalen Kooperationen steigt zudem die Auslastung des Standorts. Hinzukommt, dass wir für die Bundeswehr zukünftig mehr Mittel bereitstellen wollen. Vor diesem neuen Hintergrund erscheint mir eine Schließung daher zu kurzfristig gedacht.“

Beim anschließenden Kasernenrundgang wurde auch der neue Ausbildungssimulator für die Joint Fire Support Teams vorgestellt. Dieser ist in Europa ebenso einzigartig wie der Turmtrainer Panzerhaubitze 2000 - Handgriffe und Bedienung können so trainiert werden, ohne die Bevölkerung zusätzlichem Schießlärm auszusetzen. Die Abgeordnete, die während des Rundgangs auch mit den Ausbildern sprach, zeigte sich beeindruckt von den Übungsmöglichkeiten in Idar-Oberstein: „Ich habe den Standort schon mehrfach besucht. Mich beeindruckt jedes Mal zu sehen, wie sich der Standort in der Zwischenzeit weiterentwickelt hat. Mit der vorhandenen Technik und dem Wissen von Oberst Koolman und seinen Soldaten hat sich der Ausbildungsbereich zu Recht einen hervorragenden Ruf erarbeitet.“

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in den Räumen der Artilleristenkameradschaft Idar-Oberstein und einem abschließenden Gespräch zwischen der Abgeordneten und dem Leiter des Ausbildungsbereichs, überreichte Frau Lezius noch ein besonderes Gastgeschenk: Ein antiquarischer Druck historischer Artillerieuniformen aus dem Jahr 1896. Oberst Koolman bedankte sich herzlich. Ein Platz wurde schnell gefunden: Es soll zukünftig die Räumlichkeiten des Stabes schmücken.