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Integration von Flüchtlingen

CDU-Bundestagsabgeordnete Lezius besucht Sprachkurs durch Ehrenamtliche in Kirn. Sprache als Schlüssel zum Miteinander.

Die Integration der Flüchtlinge in Deutschland ist eine Herausforderung, die in vielen Bereichen intensiv und umfassend angegangen werden muss. Der grundlegende Baustein einer gelingenden Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt ist das Erlernen der deutschen Sprache. Vieles in diesem Bereich läuft parallel zu den amtlich angebotenen und organisierten Kursen. Deshalb hat die heimische Bundestagsabgeordnete Antje Lezius in Kirn im Rahmen ihrer Sommertour „Alltagshelden“ einen ehrenamtlich initiierten Sprachkurs besucht.

An drei Tagen in der Woche unterrichten Uwe Peter Schu, Jürgen Reinhard und weitere engagierte Bürger lebensnah Flüchtlinge in den Räumen der Evangelischen Stadtmission Kirn. Sie sind dabei aber nicht nur Lehrer, sondern Ansprechpartner und Helfer in allen Belangen. Ob im Gespräch über die Ereignisse der vergangenen Wochen oder beim gemeinsamen Erleben einer Zeitung – die Motivation und Freude aller Teilnehmer am gemeinsamen Lernen ist vorbildlich. Antje Lezius zeigte sich von der guten Atmosphäre begeistert: „Die Leidenschaft, mit der alle Helfer viel Freizeit einbringen, um ihren Mitmenschen zu helfen, ist bewegend. Mir ist es aber auch wichtig, zu verdeutlichen, wie engagiert die Flüchtlinge an diesem Kurs teilnehmen. Jeder, den ich kennenlernen durfte, macht nicht nur gute Fortschritt beim Lernen der Sprache. Sie alle haben klare berufliche Ziele vor Augen“, erklärte die CDU-Politikerin.

Es zeigte sich schnell, dass ein Punkt allen Beteiligten, Lehrern wie Schülern, besonders wichtig ist: Die deutsche Sprache ist der Schlüssel zu einem guten Miteinander. Und ein weiterer Aspekt muss deutlich betont werden. Keiner der Teilnehmer möchte staatliche Leistungen in Anspruch nehmen, sie alle haben den Anspruch, durch Arbeit für ihren eigenen Lebensunterhalt aufzukommen. „Solche Einstellungen, die auf den weitaus größten Teil der zu uns Kommenden zutreffen, werden wir besser herausstellen. Gerade im ländlichen Raum profitieren wir ungemein von jungen Menschen, die unsere Sprache und Kultur erlernen, hier arbeiten und ein zuhause finden möchten. Selbstverständlich nehmen wir auch die Ängste der einheimischen Bevölkerung ernst. Mit den Maßnahmenkatalogen im Rahmen der Asylpakete und jüngst mit dem Integrationsgesetz zeigen wir klar auf, wie wir uns Zuwanderung und Integration vorstellen und wie wir sie für alle gewinnbringend steuern werden“, so Lezius abschließend.