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Ortsumgehung Martinstein durchgeboxt

Die Ortsumgehung Martinstein wurde im endgültigen Bundesverkehrswegeplan in den Weiteren Bedarf mit Planungsrecht eingestuft. Ausbau zwischen Waldböckelheim und Steinhardt im Vordringlichen Bedarf. Planungsrecht für OU Oberbrambach, Niederbrombach, Rötsweiler.

Bundestagsabgeordnete Antje Lezius begrüßt weiteren Ausbau der B41. Da ist sie wieder. Die Ortsumgehung Martinstein im Kreis Bad Kreuznach, die im ersten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 nicht mehr aufgetaucht war, steht nun doch in der endgültigen Version, die vom Bundeskabinett abgestimmt wird. „Das Planungsrecht bleibt damit erhalten. Das heißt, es geht planerisch weiter an der B41“, kommentiert Antje Lezius die Nachricht, dass Martinstein in der Kategorie Weiterer Bedarf mit Planungsrecht (WB*) eingestuft wurde.

In die noch höhere Kategorie Vordinglicher Bedarf (VB) ist der Ausbau zwischen Steinhardt und Waldböckelheim hochgestuft worden. Im ersten Entwurf war diese Maßnahme ohne Planungsrecht versehen. Nun wird der Ausbau garantiert in absehbarer Zeit stattfinden. Dies hatte sich die heimische Bundestagsabgeordnete auch für die OU Martinstein erhofft, aber das jetzige Ergebnis wertet sie dennoch als Erfolg. „Denn die Planungen an der Strecke können jetzt weitergehen. Sobald Baurecht hergestellt ist, kann ich mich dafür einsetzen, dass Gelder fließen. So ist es auch bei der nahen OU Hochstetten-Dhaun erfolgreich gelaufen, die ja gerade gebaut wird“, betont die CDU-Politikerin. Gleiches gilt für die OU Oberbrombach, Niederbrombach und Rötsweiler (Kreis Birkenfeld) auf der B41 für die ebenfalls nun doch WB* und damit Planungsrecht hergestellt ist. Laut Lezius hat der gemeinsame Einsatz von Politikern von Bund, Land und Kommunen den Durchbruch gebracht. „Ich habe mehrfach mit dem Staatssekretär und auch beim Bundesminister vorgesprochen. Gemeinsam mit beiden Landräten aus Bad Kreuznach und Birkenfeld habe ich Gespräche mit Verkehrspolitikern in Berlin geführt. Die Landräte und Wirtschaftsverbände aus dem Naheland haben im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung überzeugende Stellungnahmen abgegeben. Die VISCON mit ihrem engagierten Sprecher Wolfgang Hey hat Unterschriften gesammelt und die Werbetrommel gerührt. Wir haben hart gekämpft und einen Erfolg erzielt“, skizziert Lezius die Aktionen, die zur Hochstufung der OU Martinstein, der OU Oberbrombach, Niederbrombach und Rötsweiler und des Projekts Steinhardt – Waldböckelheim führten.

„Die endgültige Entscheidung über die Gelder zum Ausbau trifft der Bundestag in den sogenannten Ausbaugesetzen. Dazu stehe ich im engen Kontakt mit den Verkehrspolitikern in Berlin“, so Lezius. „Wichtig ist nun, dass das Land Rheinland-Pfalz auch weiter an den Ortsumgehungen planen lässt. Dafür braucht es auch eine entsprechende Ausstattung des Landesbetriebs Mobilität. Nur wenn die Planungen weitergehen, können schließlich Gelder für den Bau vom Bund fließen“, appelliert die Bundestagsabgeordnete an die Landesregierung. „Wir müssen weiter alle an einem Strang ziehen, damit das Naheland bei der Infrastruktur nicht abgehängt wird und der Ausbau der B41 weitergeht. Auf dem Erfolg dürfen wir uns nicht ausruhen“, unterstreicht Lezius abschließend.