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Bund soll sich an Hochwasserschäden beteiligen

CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Lezius setzt sich dafür ein, dass auch bei regional begrenzten Hochwassern wie in Stromberg der Bund Hilfen gewährt. Katastrophenhilfe vorrangig Ländersache.

Die Bilder der Zerstörungen in Stromberg gehen unter die Haut. „Auch bei solchen regional begrenzten Unglücksfällen sollte der Bund Hilfe leisten“, findet die Bundestagsabgeordnete für den Kreis Bad Kreuznach, Antje Lezius. Die Hilfe bei Katastrophen obliegt den Ländern. „Das soll grundsätzlich auch so bleiben“, betont die CDU-Politikerin. „Aber der Bund hat beim letzten Jahrhunderthochwasser an der Elbe 2013 einen Fluthilfefond aufgelegt. Daraus sollte auch bei solchen regionalen Katastrophen wie in Stromberg oder in der Region Hochstätten Hilfe gegeben werden, in Kombination mit Landesmitteln“, meint die Abgeordnete. Diesen Vorschlag unterbreitete sie Bundesfinanzminister Schäuble. „Im Fluthilfefond von 2013 sind noch Gelder vorhanden. Zudem erlaubt die sehr gute Haushaltslage ohne Probleme, dass der Bund Hilfsgelder gibt. Das wird nun geprüft“, so Lezius.

Die Abgeordnete für das Naheland betonte, dass der Bund bereits viel im Hochwasserschutz tut und betont, dass die Förderung von Hochwasserschutzmaßnahmen nun auch für kleinere Flüsse ausgeweitet werden soll. „Zudem schafft der Bund Hilfe durch abgestimmte rechtliche Rahmen, z.B. im Insolvenzrecht“, unterstrich Lezius. Die Christdemokratin unterstützt zudem die Spendenaufrufe des Deutschen Roten Kreuzes Bad Kreuznach. „Bei dem Unglück ist die Erfahrung, dass die Menschen zusammenhalten und helfen doch sehr tröstlich“, hob Lezius hervor.

Spenden sind möglich unter:

Spendenkonto „Unwetterhilfe Stromberg“ des DRK-Kreisverbandes Bad Kreuznach: Konto 26666 bei der Sparkasse Rhein-Nahe (BLZ 56050180) IBAN: DE61 56050180 0000026666 Stichwort: „Unwetterhilfe Stromberg – Von Tal zu Tal“

Auf Wunsch stellt das Rote Kreuz auch Spendenbescheinigungen aus.