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Lezius spricht mit Staatssekretär Barthle über B 41

Antje Lezius lässt nicht locker. Noch im letzten Jahr konnte die Bundestagsabgeordnete für das Naheland, unterstützt durch eine breite überparteiliche Initiative im Land und in den Kommunen, die B 41 im milliardenschweren Investitionsprogramm für Infrastruktur platzieren. Ergebnis war der gerade stattfindende Bau der OU Hochstetten-Dhaun für fast 20 Mio. Euro. Dem folgte die herbe Enttäuschung der mangelhaften Einstufung der Bauprojekte im neuen Bundesverkehrswegeplan. „Im Bundesverkehrsministerium wurde die überregionale Bedeutung der B 41 nicht ausreichend bedacht“, stellt Antje Lezius fest. „Obwohl ich und viele andere immer wieder darauf hingewiesen haben, sind Entscheidungen wie gegen die Aufnahme der OU Martinstein getroffen worden, die nicht nachvollziehbar sind“, so die Abgeordnete.

Gestützt auf Sachargumente sprach sie wiederum beim zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Norbert Barthle, vor. Lezius übergab ihrem CDU-Kollegen ein ausführliches Schreiben mit einer klaren Forderung: „Wir brauchen Martinstein im Bundesverkehrswegeplan und wir brauchen ein Projekt auf der B 41 im Vordringlichen Bedarf, z.B. der Ausbau zwischen Waldböckelheim und Steinhardt, so dass bis 2030 nach der OU Hochstetten-Dhaun ein weiterer erster Spatenstich erfolgen kann“, unterstrich die CDU-Politikerin.

Staatssekretär Barthle zeigte Verständnis für die Forderung und sagte eine genaue Prüfung zu. „Im Ministerium macht es viel Eindruck, dass die ganze Region, Kommunal- wie Landespolitik über die Parteigrenzen hinweg sowie Wirtschaft und Verbände, sich geschlossen zeigen und sich deutlich zu Wort melden. Ohne diesen Rückenwind geht es in der Bundespolitik nicht“, betonte Lezius abschließend.