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Bund sichert die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser

Generationen zusammenbringen, außenstehende integrieren, Menschen unterstützen, helfen und willkommen heißen, das sind die Kernpunkte der Arbeit der Mehrgenerationenhäuser (MGH) wie jene in Bad Kreuznach und in Idar-Oberstein. „Diese wertvolle Arbeit der Mehrgenerationenhäuser wird nun für weitere Jahre gesichert“, erläutert die Bundestagsabgeordnete für das Naheland Antje Lezius. „Die Bundesregierung legt nach dem Auslaufen des jetzigen Förderprogramms zum Jahr 2017 ein neues Programm auf, das bis 2020 gehen wird“, erfuhr die Christdemokratin aus dem Bundesfamilienministerium.

Dabei sinken die inhaltlichen Vorgaben zu den Angebotsschwerpunkten und die Regelungen, wie die Mittel verwendet müssen, werden flexibler. „Die Höhe wird aber bei 40.000 Euro jährlich konstant bleiben. Davon müssen 10.000 Euro von Kommune, Landkreis oder Land kofinanziert werden“, so Lezius.

Die bisherige Regel, dass maximal 20.000 Euro für Personalkosten ausgegeben werden dürfen, entfällt. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein MGH leichter an Sachmittel aus anderen Quellen kommt und eher Geld für Personal fehlt“, begründet die CDU-Abgeordnete die Neuerung. Zudem könne durch weniger inhaltliche Vorgaben das Angebot noch besser auf die regionalen Bedürfnisse ausgerichtet werden. „Auch die Mehrgenerationenhäuser an der Nahe kommen für die weitere Förderung bis 2020 in Betracht. Ich setze darauf, dass die MGHs mit Unterstützung von Bund, Träger und Kommune ihre erfolgreiche Arbeit weiterführen können“, betont Lezius.