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Neue Fördermittel für den Erhalt der Dalburg

Die Sanierung der Dalburg in Dalberg schreitet weiter voran. Nach dem Abschluss der letzten Arbeiten, bei denen die Wandflächen gesichert und restauriert wurde, freuen sich Michael Prinz zu Salm-Salm, Architekt Hubertus Jäckel und Ortsbürgermeister Dirk Ballhorn zusammen mit der Gemeinde Dalberg und dem Verein der Freunde der Dalburg sowie der VG Rüdesheim und dem VG-Bürgermeister Markus Lüttger über gute Nachrichten aus Berlin: Die heimische Bundestagsabgeordnete Antje Lezius überbrachte die Neuigkeiten über eine erneute Zuwendung aus dem „Denkmal-Sonderprogramm X“ des Bundes in Höhe von 215.000 Euro.

Mit den Mitteln sollen u.a. die teils stark geschädigte Mauersubstanzen, die zudem einsturzgefährdet sind, gesichert werden. „Die Bewilligung des Zuschusses aus dem Haushaltsausschuss ist ein großer Gewinn für die Instandhaltung der Burg“, so die Bundestagsabgeordnete. „Die Förderung der Sanierungsmaßnahmen unterstreicht die Bedeutung der Dalburg für unsere Region. Ich habe die Restauration der Burg lange begleitet und war im März noch beim offiziellen Ende des ersten Renovierungsabschnitts dabei. Der Einsatz des Vereins der Freunde der Dalburg, der Gemeinde Dalberg und der VG Rüdesheim und die enge Zusammenarbeit mit Michael Prinz zu Salm-Salm zeigen deutlich, wie sehr die Dalburg allen am Herzen liegt. Die liebevolle Pflege der Burg inmitten einer sich kümmernden Gemeinschaft ist der lebende Beweis für Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung. Unsere Region ist vielfältig und hat ein reichhaltiges kulturelles Angebot. Das muss unterstützt und gefördert werden. Dafür habe ich mich eingesetzt und freue mich, dass ich Frau Staatsministerin Grütters von der Bedeutung dieses Juwels für unsere Heimat überzeugen konnte.“

Michael Prinz zu Salm-Salm bedankt sich bei allen Unterstützern: „Ich bin überwältigt und tief berührt vom großen Einsatz all derer, die sich um den Erhalt der Dalburg verdient gemacht haben. Welche Freude, dass dieser Einsatz auf nationaler Ebene in Berlin so gewürdigt wird. Ganz, ganz großes Dankeschön dafür!“ „Mit der Bestandssicherung und Restaurierung der Putz- und Malbefunde konnten bedeutsame Zeugnisse der Erbauungszeit, sowie Veränderungsgeschichte, für nachfolgende Generationen bewahrt werden. Die Dichte und Qualität der Befunde hat selbst die Fachwelt überrascht“, zeigt sich Architekt Hubertus Jäckel von den Arbeiten beeindruckt und erfreut. Auch Ortsbürgermeister Dirk Ballhorn lobt die Unterstützung aus Berlin: „Das ist eine tolle Nachricht und eine zusätzliche Motivation für das Engagement aller Beteiligten.“ Die Bescheiderteilung erfolgt sukzessiv nach zuwendungsrechtlicher Prüfung durch die in Rheinland-Pfalz zuständige Fachbehörde. Änderungen an der konkreten Förderhöhe sind daher noch möglich.