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Besuch im Impfzentrum und Gesundheitsamt

Ein Bild der Lage im Impfzentrum und im Gesundheitsamt in der Messehalle Idar-Oberstein machte sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Lezius. Sie wurde durch Landrat Dr. Matthias Schneider, die Leiterin des Impfzentrums Sina Leyendecker und ihrem Stellvertreter Jörg Lorenz durch die Räumlichkeiten geführt. Neben vielen Security-Mitarbeitern, die für die Sicherheit und Ordnung zuständig sind, gibt es auch viele weitere Beschäftigte, wie DRK-Mitarbeiter, Apotheker, die den Impfstoff aufbereiten, sowie zwei Ärzte, die allesamt das Impfgeschehen überwachen. Sina Leyendecker berichtete, dass bald auch mit der Impfung des zugelassenen Impfstoffes Astra Zeneca begonnen werden kann. Landrat Schneider berichtete, dass der Aufbau und die Führung eines solchen Impfzentrums herausfordernd seien. „Es ist schon eine schwierige Aufgabe gewesen, solch ein Zentrum innerhalb kurzer Zeit aufzubauen und die Abläufe zu optimieren. Dass uns als Kreis dies gelungen ist, ist vor allem der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken“, berichtet Dr. Schneider.

Während des Rundgangs konnten sich beide ein Bild der Abläufe machen, denn an diesem Tag fanden die Zweitimpfungen für einige Menschen der Risikogruppe statt. Noch vor der Anmeldung im Impfzentrum müssen die Hände desinfiziert werden und man erhält einen Mund-Naseschutz. Anschließend muss man Fiebermessen, ehe es in den Wartebereich geht. Später erfolgen die Aufklärungen und das Arztgespräch. Nach der Impfung durch geschultes und eigens eingestelltes Personal wird 15 Minuten lang beobachtet, ob es mögliche Reaktionen aufgrund des Impfstoffes geben könnte. Immerzu sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Nähe, die gegebenenfalls aufklären oder helfen können. Auch werden die Abstandsregelungen ständig beachtet und man muss sich bei jeder Station die Hände desinfizieren. „Ich bin froh und dankbar zu hören, dass bald auch wieder mit den Erstimpfungen begonnen werden kann. Vor allem ist es aber auch beruhigend zu wissen, dass genügend Impfdosen für die notwendige zweite Impfung bereit stehen und vor allem auch, dass es bisher keine im Impfzentrum beobachtbaren negativen Reaktionen aufgrund der Impfung gab“, erläutert die CDU-Bundestagsabgeordnete Lezius. Lezius und Schneider wünschen sich, dass das Verständnis für die wichtige Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfzentrum noch weiter zunimmt. „Man ist bisher auf einem guten Weg und wir hoffen, dass die Impfbereitschaft und die Notwendigkeit der Einhaltung der Maßnahmen noch weiter zunehmen wird, damit das Pandemiegeschehen auch langfristig im Griff bleiben kann“, erklären Schneider und Lezius. Schneider gibt sich optimistisch, bald auch die zweite Impfstraße in Betrieb nehmen und damit die Impfkapazität erhöhen zu können, sobald man mit mehr Impfdosen versorgt sei.

Neben dem Besuch des Impfzentrums besichtigte Frau Lezius auch das Lagezentrum des Gesundheitsamtes, das im Nebensaal untergebracht ist. Deren Chefin, die Amtsärztin Diana Thiel, führte Frau Lezius durch die Flure des Lagezentrums. Hier sind insgesamt etwa 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untergebracht, die einerseits den täglichen Kontakt zu den Infizierten herstellen, indem sie das sogenannte Fiebertagebuch führen. Andererseits sind weitere Teams damit beschäftigt, die täglichen Fahrrouten der mobilen Abstrichteams zu planen, dessen Ergebnisse zu verwalten und bei positiven Ergebnissen die Kontaktnachverfolgung zu betreiben. „Unser Ziel ist es, so schnell wie es geht, mögliche Infizierte zu identifizieren und die Infektionsketten zu unterbrechen“ erklärt Amtsärztin Thiel. Unterstützt wird das Gesundheitsamt neben Mitarbeitern der Verwaltung auch von der Stefan Morsch-Stiftung und der Bundeswehr.

Antje Lezius bedankte sich bei dem Team mit einer Ladung Merci-Schokolade. „Ohne die tägliche Arbeit der vielen Helferinnen und Helfer, egal ob im Gesundheitsamt, oder im Impfzentrum, würden wir heute nicht da stehen, wo wir stehen. Ich bin optimistisch, dass sich durch eine hohe Impfbereitschaft der Bevölkerung das Pandemiegeschehen weiter verlangsamen wird. Deshalb bitte ich auch Sie, lassen Sie sich impfen, sobald sie an der Reihe sind und die Möglichkeit dazu haben“, appelliert Lezius.