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Ausbau der B 41 muss zügig vorangehen

Der ortsdurchfahrtsfreie Ausbau der B 41 bei Martinstein stockt. Das Land Rheinland-Pfalz hat zwar die Planung und die Unterlagen zur Einleitung des Raumordnungsverfahrens erarbeitet, die Einleitung des Verfahrens jedoch zunächst zurückgestellt und dem Bundesverkehrsministerium zur erneuten Bewertung vorgelegt. Daher wandten sich die Bundestagsabgeordneten für die Landkreise Bad Kreuznach und Birkenfeld Antje Lezius (CDU) und Dr. Joe Weingarten (SPD) gestern mit einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

„Der Ausbau der B 41 muss zügig vorangehen. Es ist ein wichtiges Projekt für unsere Region. Deswegen setzen wir uns beim Bundesverkehrsminister dafür ein, dass eventuell noch nötige Bewertungen möglichst schnell durchgeführt werden“, so Lezius.

Dr. Joe Weingarten bekräftigt: „Für das Nahe-Land ist es von großer Bedeutung, eine qualitativ hochwertige Anbindung zur A 61 und A 62 und damit in die Ballungszentren der Region zu haben. Uns ist sehr wichtig, dass das Nadelöhr in Martinstein schnellstmöglich geschlossen wird.“

Die B 41 als Verbindung zwischen der A 61 am Rhein und der A 62 im Saarland auszubauen, ist erklärtes Ziel von Bund und Land. Seit Dezember 2016 steht der Ausbau der B 41 als vordringlich eingestuftes Projekt im Bundesverkehrswegeplan.

Ein breites Bündnis aus Politik und Gesellschaft setzt sich seit Jahren für die Ortsumfahrung Martinstein ein. Es ist die letzte problematische Ortsdurchfahrt auf der Stecke zwischen Idar-Oberstein und Mainz. Aufgrund einer bisher schlechten Verkehrsanbindung leidet die Region der mittleren und oberen Nahe unter einer mangelhaften wirtschaftlichen Entwicklung und den damit verbunden Bevölkerungsverlusten.