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Lezius: Strengere Asylregeln notwendig

„Mit dem Asylpaket II setzen wir ein klares und wirksames Signal gegen diejenigen, die meinen, unsere Gastfreundschaft ausnutzen zu können“, kommentiert die Bundestagsabgeordnete für das Naheland, Antje Lezius, die jüngste Aufenthaltsrechtsreform. Das Asylpaket II umfasst Änderungen im Asylgesetz, Aufenthaltsgesetz und im Asylbewerberleistungsgesetz. Es sieht vor, dass ein Asylbewerber leichter ausgewiesen werden kann, wenn er wegen bestimmter Straftaten rechtskräftig zu einer Freiheits- oder Jugendstrafe verurteilt worden ist, unabhängig davon, ob die Strafe zur Bewährung ausgesetzt wurde. Bei Verstößen gegen das Asylverfahren ist eine Streichung der Leistungen vorgesehen. Zudem wird für bestimmte Gruppen von Asylbewerbern ein beschleunigtes Verfahren stattfinden, so dass im Falle einer Ablehnung auch die Rückführung schneller erfolgen kann. Für Flüchtlinge mit einem sogenannten subsidiären Schutzstatus gilt für zwei Jahre der Familiennachzug nicht. „Diese Maßnahmen lassen unserem Land die Kraft, sich um die zu kümmern, die ihre Heimat aufgrund von Krieg und Verfolgung nicht freiwillig verlassen“, betont die CDU Politikerin. Die schnellere Abschiebung im Falle von Straftaten werde eine Signalwirkung haben, ist sich Lezius sicher. „Asylbewerber werden aber nicht unter Generalverdacht gestellt. Das Strafrecht gilt für sie wie für jeden hier gleichermaßen. Die Statistiken zeigen, dass es nicht mehr Straftaten durch Ausländer gibt, die neuen Regelungen sollen dazu beitragen, dass es auch so bleibt“, unterstreicht Lezius. Vordringliche Aufgabe der Politik sei es aber auch, die Integration derjenigen voranzubringen, die ein Aufenthaltsrecht erhalten. Darüber wird Antje Lezius mit den Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit und der ehemaligen Integrationsbeauftragten Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Prof. Dr. Maria Böhmer, am 1. März um 10 Uhr in Hoppstädten-Weiersbach, Kapellengasse 8, diskutieren.