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Lezius bedauert bürokratische Hürden bei Landesnothilfe

In der neu renovierten Gemeindehalle zeigt Ortsbürgermeister Michael Hippeli, Antje Lezius die Aufbauarbeiten der vergangenen Wochen und Monate.

Im Gespräch mit den Anwohnern in der Hauptstraße wurde deutlich, dass auch heute noch die Folgen des Starkregens in Fischbach spürbar sind. Kritik übten die Anwesenden an der Antragstellung der Landesnothilfe. Sie war derart kompliziert gestaltet, dass ein Großteil der zur Verfügung stehenden Mittel nicht abgerufen werden konnte. Viele Bürger wollten beispielsweise keine Vermögensauskünfte geben und haben deshalb keine Auszahlung erhalten. Antje Lezius ist enttäuscht. „Ich finde es schade, dass erhebliche Mittel nicht genutzt werden konnten, weil der Antragsprozess so umständlich ist. Weniger Bürokratie wäre hier wünschenswert.“ Lezius weist aber ausdrücklich darauf, dass die Soforthilfe des Landes (1500 Euro) und die Spenden, die auf Kreisebene gesammelt worden sind, den betroffenen Bürgern zur Verfügung gestellt wurden. Lezius regt an, falls dies von Seiten der Freiwilligen Feuerwehr, sowie der Hilfsorganisationen gewünscht ist, eine Zusammenkunft zu initiieren, um einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Für die Raiffeisenbank in Fischbach sind mittlerweile diverse Tauchpumpen angeschafft worden. Mehrere Monate hatte der Trockenprozess in der vollgelaufenen Kelleretage angedauert. Die Gemeindehalle war besonders betroffen. Ortsbürgermeister Michael Hippeli zeigt Lezius die neu renovierte Halle; dank harter Arbeit ist sie inzwischen wieder benutzbar.