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Deutsch-Französische Freundschaft wird gestärkt

Der Deutsche Bundestag hat jetzt das deutsch-französische Parlamentsabkommen angenommen und damit eine neue binationale Parlamentarische Versammlung gegründet. Sie besteht aus jeweils 50 Abgeordneten des Bundestags und der Pariser Nationalversammlung und wird mindestens zweimal im Jahr tagen.

"Während wir am Beispiel Großbritanniens sehen, wie die Auflösung der Europäischen Einheit zu Unsicherheit und Angst vor ungeordneten Zuständen führt, wird die Deutsch-Französische Freundschaft mit dem Aachener Vertrag und der neuen Parlamentarischen Versammlung gestärkt. Sie erhält einen wichtigen institutionellen Rahmen und wir zu einer engen Arbeitsbeziehung ausgebaut. Eine derartige Verbindung zweier Parlamente hat es so bisher noch nicht gegeben. Ich bin sehr froh, dass mich meine Fraktion als stellverstretendes Mitglied der Versammlung benannt hat", erklärt die Bundestagsabgeordnete für die Landkreise Bad Kreuznach und Birkenfeld Antje Lezius (CDU).

"Vor allem grenznahe Gebiete werden dank des Freundschaftsabkommens leichter über Ländergrenzen hinweg kooperieren können. Unsere Heimat ist historisch eng mit Frankreich verbunden. Im Bad Kreuznacher Kurhaus fand 1958 das erste Treffen zwischen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle auf deutschem Boden statt, mit dem sogenannten "Bad Kreuznacher Brückenschlag“. Diese Nähe spiegelt sich auch im Landkreis Birkenfeld in aktiv gelebten Gemeinde- und Schulpartnerschaften wider. Wir dürfen nicht vergessen, dass Europa derzeit einem massiven globalen Systemwettbewerb ausgesetzt ist. Unser Wirtschaftssystem, die Soziale Marktwirtschaft, braucht starke Fürsprecher!"

Für Lezius liegen Zweck und Ziel der Parlamentarischen Versammlung im besseren Verständnis beider Länder füreinander und damit in der einfacheren Zusammenarbeit. Gemeinsame Debatten helfen, einander besser zu verstehen und eine deutsch-französische Öffentlichkeit zu schaffen. Die Versammlung kann so gemeinsame Positionen zu deutsch-französischen und europäischen Fragen verabschieden. Die erste Sitzung soll am 25. März 2019 in Paris stattfinden.